Village mit Village Inn (1. Erweiterung) – Kennerspiel des Jahres 2012 – Let’s Play

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VILLAGE (deutsch / englisch)
von Inka und Markus Brand
Eggertspiele / Pegasus Spiele (2011)

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Spielzeit: ca. 90 Min.

Preis: ca. 35,00 €

VILLAGE INN (deutsch / englisch)
von Inka und Markus Brand
Eggertspiele / Pegasus Spiele (2013)

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Spieleranzahl: 2-5 Spieler
Spielzeit: ca. 90 Min.

Preis: ca. 20,00 €

Kennerspiel des Jahres 2012

HUNTER 7/10 (VILLAGE)
+ Immer noch tadelloses Strategiespiel mit viel Tiefgang
+ Sehr dichte Verzahnung von Thema und Spiel
+ Recht hoher Schwierigkeitsgrad sorgt für Wiederspielreiz
– Thema an sich teils etwas makaber
– Entscheidungen fallen manchmal recht schwer
– Man hat eigentlich immer irgendwas zu wenig

CRON 8,1/10 (VILLAGE)
+ origineller Mechanismus mit der Währung „Zeit“
+ Thema „Tod“ als gehobenes Familienspiel. Geht das? Und wie!
+ sehr viele Optionen und Möglichkeiten
+ hoher Wiederspielreiz (weil man so viel besser machen will…)

HUNTER 7,5/10 (VILLAGE INN)
+ Charaktere der Gastwirtschaft machen das Spiel noch thematischer
+ Noch mehr Optionen, gerade für erfahrene Village-Spieler
– Der Umgang mit Bier und Gastwirtschaft sollte nicht leichtfertig erfolgen

CRON 8,3/10 (VILLAGE INN)
+ jetzt können die Familienmitglieder auch endlich in die Kneipe gehen…
+ …und in der Brauerei wird das dafür nötige Bier hergestellt 😉
+ die neuen Optionen und Möglichkeiten fügen sich stimmig ins Grundspiel ein
+ abwechslungsreiche Personenkarten…
– …die das Spiel aber auch komplexer machen und gerade zu Beginn immer wieder ein Nachschlagen in der Spielanleitung erforderlich machen

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WIE WIR DAS SPIEL BESCHREIBEN:
Im „Kennerspiel des Jahres 2012“ VILLAGE wird das Leben und Sterben in einem mittelalterlichen Dorf nachgespielt. Zu Beginn jeder Runde werden verschiedenfarbige Einflusssteine und schwarze Peststeine aus einem Beutel gezogen und auf die Aktionsfelder des großen Dorfspielplans verteilt. Wer an der Reihe ist, muss nun einen Einfluss- oder Peststein von einem der Aktionsfelder nehmen und kann dann die entsprechende Aktion ausführen. Sobald der letzte Stein vom Spielplan genommen wurde, endet die aktuelle Runde und die Einfluss- und Peststeine werden wieder frisch aus dem Beutel nachgefüllt. Aber was für Aktionen stehen auf dem Dorfspielplan überhaupt zur Verfügung? Mit der „Getreideernte“ kommen wir an Getreidesäcke, sofern wir ein Familienmitglied auf dem eigenen Hof eingesetzt haben. Besitzen wir ein Pferd und einen Pflug oder einen Ochsen und einen Pflug gibt es durch die Aktion sogar noch mehr Getreidesäcke. Auf dem Aktionsfeld „Familie“ bekommen wir Nachwuchs – zunächst die Familienmitglieder der ersten Generation, dann die der zweiten Generation usw. Durch das Aktionsfeld „Handwerk“ können wir Familienmitglieder in verschiedenen Handwerksbetrieben ausbilden, um anschließend die entsprechende Handwerksware mit Zeit bezahlen zu können. Es lassen sich die unterschiedlichen Handwerkswaren aber auch durch Abgabe von bestimmten Einflusssteinen erwerben – schließlich kann man nicht in jedem Betrieb einen ausgebildeten Handwerker eingesetzt haben. Immerhin gibt es hier die reichhaltige Auswahl aus „Wagnerei“ (um Planwagen zu bauen), „Ställe“ (um Ochsen oder Pferde zu züchten), „Schreibstube“ (um Schriftrollen herzustellen), „Schmiede“ (um an Pflüge zu gelangen) und die Mühle (hier wird aus Getreide Geld gemacht). Im Dorf gibt es außerdem einen Markt, auf dem die hergestellten Güter verkauft werden können. Hier liegen Kundenplättchen aus, die unterschiedliche Waren wünschen und dafür bei Spielende unterschiedliche viele Siegpunkte als Belohnung geben. Damit nicht genug, können wir unsere Familienmitglieder auch auf Reisen schicken, was ebenfalls Waren verschlingt (vor allem Planwagen), dafür aber bei Spielende auch mit Siegpunkten entlohnt. Dann gibt es noch die Ratsstube (hier werden z.B. die Schriftrollen benötigt) und die Kirche – wer hier Karriere macht wird ebenfalls mit Siegpunkten bei Spielende und/oder anderen Vorteilen während des Spiels belohnt. So kann man in der Ratsstube beispielsweise neuer Startspieler werden. Die Besonderheit an VILLAGE ist das zentrale Spielelement des Todes: Viele Aktionen im Spiel kosten die bereits erwähnte „Zeit“, die wir mit einer Lebenszeitleiste, die um unseren eigenen Hofspielplan führt, bezahlen. Sobald wir dabei allerdings mit unserem Marker auf der Lebenszeitleiste einmal im Kreis gewandert sind, stirbt eines unserer Familienmitglieder – wird also tatsächlich aus dem Spiel genommen. Zunächst sterben die Familienmitglieder der ersten Generation, dann die der zweiten Generation usw. Ein Familienmitglied der ersten Generation, das wir zum Schmied ausbilden, werden wir also keinesfalls bis zum Spielende behalten. Der Tod ist dabei keinesfalls schlecht. Er gehört einfach zum Leben mit dazu. Vielmehr geht es darum, im richtigen Zeitpunkt zu sterben. Denn für die gestorbenen Familienmitglieder gibt es hoffentlich noch einen Platz in der Dorfchronik, wofür es bei Spielende ebenfalls Punkte gibt. Sind hier alle Plätze schon belegt, kommt die verstorbene Figur in ein anonymes Grab, wofür es leider keine Belohnung gibt. Sobald der letzte freie Platz in der Dorfchronik belegt wurde oder das letzte anonyme Grab gefüllt ist, endet das Spiel. Es gibt nun Punkte für Erfolge beim Reisen, in der Kirche und der Ratsstube, außerdem für gefüllte Plätze in der Dorfchronik, gesammelte Kundenplättchen und übriggebliebene Münzen. Wer die meisten Punkte erspielen konnte, gewinnt.

WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT:
Das Leben in diesem Dorf ist hart! Aber es bietet seinen Bewohnern viel Raum zur Entfaltung. Manch einer fühlt sich zum Glaubensbruder berufen. Ein anderer strebt eine Karriere in der  Ratsstube an. Ein Dritter sucht sein Glück in der Ferne…
Jeder von euch lenkt die Geschicke einer Familie und kann diese auf vielen Wegen zu Ruhm und Ehre führen. Doch eines solltet ihr nie vergessen: Die Zeit lässt sich nicht aufhalten, und mit ihr gehen die Menschen. Diejenigen, die nach ihrem Tod in der Dorfchronik verewigt werden, können den Ruhm eurer Familien mehren und euch dem Sieg ein ganzes Stück näher bringen…
Village ist ein Spiel voller taktischer Herausforderungen. Ein pfiffiger Aktionsmechanismus sorgt dafür, dass die Spielzüge kurz und trotzdem voller kniffliger Entscheidungen bleiben. Besonders ist auch der Umgang mit dem Thema Tod. Als natürlicher Teil des Lebens ist er ein wiederkehrender Gast im Dorf und verlangt von euch vor allem eins: kluges Zeitmanagement.

WAS ES SONST NOCH ZU WISSEN GIBT:
VILLAGE von Inka und Markus Brand wurde im Jahr 2012 als „Kennerspiel des Jahres“ ausgezeichnet. Mittlerweile sind zwei Erweiterungen zu VILLAGE erschienen. Die erste Erweiterung VILLAGE INN kam im Jahr 2013, die zweite Erweiterung VILLAGE PORT gibt es seit 2014.

▶Link zur Spielregel: http://www.eggertspiele.de/uploads/village_anleitung_deutsch.pdf

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

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3 Comments on “Village mit Village Inn (1. Erweiterung) – Kennerspiel des Jahres 2012 – Let’s Play”

  1. Hallo Ihr zwei,

    ist es wirklich so, dass wenn ein Spieler entweder die Chronik oder das anonyme Grab voll macht, dass dann die anderen Spieler noch einen Zug machen können?

    Als Anmerkung zu der Bierstube: Man kann die Personen von der Bierstube zurück an den Bauernhof holen, indem man ein „Familienmitglieder produzieren“-Klotz nimmt und statt des neuen Mitglieds einfach den von der Bierstube zurück an den Bauernhof holen.

    Gruß
    Stefan

  2. Hallo,

    hab grad nen Regelfehler bemerkt:
    Die Aktion „Ernte“ darf nur durchgeführt werden, wenn man mindestens eine Person auf seinem Hof hat, was in der ersten Runde bei Hunter nicht der Fall war.

    LG Steffen

  3. Hallo Steffen,

    > ist es wirklich so, dass wenn ein Spieler entweder die Chronik oder das anonyme Grab voll macht, dass
    > dann die anderen Spieler noch einen Zug machen können?

    Ja, es ist wirklich so.

    Viele Grüße,
    Andreas.

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