Vienna – Review #94

Hunter2015, Brettspiel Rezensionen, Familienspiele, Schmidt Spiele2 Comments

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VIENNA (deutsch / englisch)
von Johannes Schmidauer-König
Schmidt Spiele (2015)

Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Spieleranzahl: 3-5 Spieler
Spielzeit: ca. 30 Min.

Preis: ca. 25,00 €

HUNTER 7/10
+ Sehr modernes Brettspiel familientauglich umgesetzt
+ Stellt auch Vielspieler vor spannende Entscheidungen
+ Stimmiges Thema
– Für Vielspieler gibt es bessere Alternativen
– Würfelglück spielt schon eine gewisse Rolle

CRON 7/10
+ sehr zugängliches Taktikspiel, auch absolut für Familienspieler geeignet
+ effektiver Würfel-Einsetz-Mechanismus
+ angenehm kurze Spieldauer
+ schöner „Wien bei Nacht“-Spielplan auf der Rückseite
– schon wieder so ein Spiel mit „Städtenamen“: Wer soll das auseinanderhalten?
– nichts für den Zwei-Personen-Abend (erst ab 3 Spielern spielbar)

 

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DAS SPIEL
Offizielle Spielbeschreibung: Frisch im Wien des 19. Jahrhunderts eingetroffen, staunt man über die vielfältigen Möglichkeiten, die einem die große Stadt bietet. Im Nu wird man vor wichtige Fragen gestellt. Wo sollte man wohl am besten seine Würfel ablegen, um am Ende die meisten Siegpunkte ergattern zu können? Ist es sinnvoller auf den schnellen Taler zu setzen oder besser langfristig einflussreiche Förderer in der Stadt zu gewinnen? Beeinflusst werden diese taktischen Entscheidungen natürlich auch von den Plänen der Mitspieler und von der Gunst der Würfel. Am Ende siegt derjenige, der klug und vorausschauend plant und geschickt seine Mittel einsetzt.
BESONDERHEIT
VIENNA ist ein einsteigerfreundliches Taktikspiel, in dem wir unsere Würfel auf Aktionsfelder einsetzen, um so als Lebemann einen hoffentlich schönen Wien-Aufenthalt zu vollbringen. Bei Spielbeginn schnappt sich jeder Spieler 4 Würfel seiner Farbe (5 Würfel, wenn man nur mit 3 Spielern spielt) und macht sich mit dem Spielplan vertraut, der eine lange Reihe von Örtlichkeiten (=Aktionsfelder) zeigt, die wir nun besuchen können. Wir stellen uns dabei vor, dass wir mit einer Kutsche durch Wien fahren. Wer an der Reihe ist, würfelt erstmalig seine Würfel und platziert dann 1 oder 2 davon auf ein Feld des Spielplans. Dabei muss die Augenzahl oder die Summe der Augenzahlen exakt der Zahl auf dem gewünschten Feld entsprechen. Außerdem muss das Feld noch leer sein, es darf also noch kein anderer Lebemann in dieser Runde einen Würfel darauf gesetzt haben. Die Zahlen auf der Straße mit den Feldern sind dabei aufsteigend: Wo also am Anfang der Reihe durchaus Örtlichkeiten mit nur einem Würfel besucht werden können (1-6), sind ab Feld 7 natürlich 2 Würfel nötig. Allerdings lauern hier hinten auch die attraktivsten Aktionen. Das Einsetzen der Würfel verläuft dabei allerdings immer entlang des Straßenverlaufs. Wir sind ja bekanntlich mit der Kutsche unterwegs – und die fährt nun einmal für gewöhnlich nicht wieder zurück. Setzen wir also neue Würfel, müssen wir diese stets weiter vorne setzen, als unsere bereits zuvor gesetzten Würfel. Haben wir mit dem ersten unserer Würfel beispielsweise das Feld 6 belegt, stehen uns hinterher nur noch die Felder ab der 7 zur Verfügung. Es sei denn, wir bestechen den Kutscher mit ein wenig Extrageld, dann dreht er mit der Kutsche auch ausnahmsweise für uns um. Unterschiedliche Aktionen gibt es in VIENNA dabei reichlich. Auf einem Großteil der Felder gibt es Münzen, Siegpunkte, Sonderkarten oder Personenkarten, die unterschiedliche Symbole zeigen. Den Personenkarten kommt im Spiel eine besondere Funktion zu, den auf der Straße finden sich auch eine handvoll Aktionsfelder, die es uns erlauben, bestimmte Symbole auf meinen Personenkarten mit unseren Mitspielern zu vergleichen. Wer hier die Mehrheit besitzt, wird ebenfalls mit Siegpunkten belohnt. Sobald ein Spieler das Siegpunktfeld mit der 25 erreicht oder überschritten hat, endet das Spiel. Es folgt eine letzte Wertung der Symbole auf den Personenkarten – und wer anschließend die Nase vorn hat, gewinnt.

TRIVIA
Illustriert wurde VIENNA von Michael Menzel, den nun spätestens seit DIE LEGENDEN VON ANDOR wirklich jeder Spielbegeisterte hierzulande kennen sollte, wo er erstmals nicht „nur“ Illustrator, sondern auch Autor war. Bei VIENNA hat uns besonders gut gefallen, dass es noch einmal einen kompletten Spielplan auf der Rückseite gibt, bei dem sich zwar regeltechnisch nichts ändert, der aber einfach noch einmal schicker aussieht: Er zeigt nämlich VIENNA bei Nacht.

 

▶Link zur Spielregel: http://www.schmidtspiele.de/media/files/49305_Vienna_DE_FR_IT_GB.pdf

 

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Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

 

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