Via Nebula – Review #177

Hunter2016, Asmodee, Brettspiel Rezensionen, Familienspiele, Space Cowboys10 Comments

Heute rezensieren wir den nächsten Streich der Space Cowboys, diesmal zusammen mit Martin Wallace.

VIA NEBULA
von Martin Wallace
Space Cowboys / Asmodee (2016)

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Spielzeit: 45-60 Min.

Preis: ca. 45,- €

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WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT
Das Nebula-Tal hat ein dunkles Zeitalter hinter sich. Jahrhundertelang bevölkerten monströse Kreaturen die nebligen Gefilde des Tals und machten den Menschen das Leben schwer. Nun ist die Zeit gekommen, in der sich mutige Entdeckergilden aufmachen, um die undurchsichtigen Pfade zu bereisen und wertvolle Rohstoffe abzubauen.
Neue Gebäude und Siedlungen werden auf den Ruinen längst vergangener Städte entstehen. Nebula soll wieder in Frieden und Wohlstand erblühen – und ihr könnt zu legendären Helden des Tals werden!

Baut unsere üppigen Rohstoffe ab, entwickelt ein Transportnetzwerk und errichtet neue Gebäude. Unser nebliges Tal braucht euch – und wir werden euch großzügig entlohnen! Arbeitet kurzfristig zusammen, um neue Transportwege zu erschließen und Rohstoffe untereinander zu teilen, aber behaltet dabei stets eure eigenen Ziele im Blick. Wirst du deine eigene Statue auf dem großen Stadtplatz von Nebula erhalten?

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

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10 Comments on “Via Nebula – Review #177”

  1. Das mit dem “ perfekten Inlay“ kann ich nicht bestätigen. Der Spielplan ist leider zu groß und passt nicht 100% in das Ziehteil. Von daher halte ich da Inlay etwas für vermurkst.

  2. Was Ihr hier als „ganz neues Konzept“ beschreibt, dieses gegenseitige Profitieren vom Aufbau der anderen, gab es (mitsamt der 2 Aktionspunkte pro Spielzug) bereits in einem anderen Martin Wallace Spiel: Kohle (im Original: Brass). Via Nebula sieht mir schon interessant aus, allerdings bin ich skeptisch, dass ich das „brauche“, nachdem ich Kohle bereits habe und im übrigen sehr schätze. Trotz der Aufträge, die es in Kohle nicht gibt, dafür aber in zig anderen Spielen, scheint mir das doch sehr ähnlich im Spielgefühl. Seht Ihr das auch so?

    1. Also wir haben Kohle leider noch nicht gespielt. Was ich davon gesehen habe, würde ich aber schon sagen, dass Via Nebula was anderes ist. Bei Via Nebula geht es halt hauptsächlich um den Wege- bzw. Labyrinthbau, von dem eben die anderen Spieler profitieren können oder auch nicht. Dieses Labyrinth ist sehr dynamisch und vor allem immer anders und fühlte sich für uns schon sehr erfrischend an.

      1. Das Wegenetz in Kohle sind halt die Kanal- bzw. Eisenbahnverbindungen, die man erst bauen muss, und von denen dann alle gemeinsam profitieren. Gerade als Cron im Video beschrieb, wie man dann am Spielbrett den Weg nachfährt um nachvollziehen zu können, wie man die Rohstoffe zum Bauvorhaben bringt, hat mich das wieder sehr an Kohle erinnert. Das ist dort analog sowohl für den Transport von Kohle zu den Bauvorhaben, als auch beim Textilverkauf an die Häfen, ebenfalls oft nötig. Es stimmt vermutlich, dass das „Labyrinth“ in Kohle am Ende jeder Phase sich mehr ähnelt als in Via Nebula, auch wenn auch dort niemals alle möglichen Verbindungen gebaut werden, aber bis dahin entwickelt sich das Transportnetz auch in jeder Partie anders.

        Aber klar, es sind eindeutig verschiedene Spiele. Man muss bei Kohle beispielsweise für jede Aktion eine Aktionskarte abgeben, deren Wert aber nur für eine der Aktionen von Bedeutung ist, wobei das Abgeben der Karte gleichzeitig ein eleganter Rundenzähler ist. Dafür gibt es eben kein Kartendeck mit Bauvorhaben, sondern jeder Spieler hat die gleichen baubaren Industrien als Plättchen vor sich liegen. Aber vom Spielgefühl her glaube ich, wird sich ähnliches einstellen, wobei Kohle noch ein Tick komplexer sein dürfte. Ich werde aber schauen, dass ich Via Nebula auf jeden Fall mal wo ausprobiere.

  3. Also Kohle/Brass ist ein Schwergewicht. Es lässt sich in keinster Weise mit Via Nebula vergleichen. Via Nebula ist dagegen ein Familienspiel. Es spielt sich viel lockerer und schneller und ist vom Spielgefühl auch wirklich anders: Runden gehen schnell von der Hand, hingegen bei Kohle/Brass schon die Köpfe rauchen und längere Downtimes normal sind.

    1. Längere Downtime mag stimmen, dennoch würde ich Kohle nicht unbedingt als ein Spiel ansehen, dass besonders lange Downtime verursacht. Immerhin hat man auch hier von Anfang bis Ende immer nur 2 Aktionen, für die man aus max. 8 Karten aussuchen kann. Das schränkt das schon ein. (Im Gegensatz zu Spielen beispielsweise, bei denen Kartenkombos immer wieder neue Aktionsmöglichkeiten generieren.) Und den groben Plan, was man mit den Karten auf der Hand in den nächsten Runden machen will, kann man auch überlegen, während andere grübeln. Ab und an mag eine Person etwas länger überlegen, und die anderen nur warten, aber zumindest bei uns nicht in einem Umfang, an dem sich irgendwer gestört hätte.

      Tom Vassal hat übrigens jetzt das Spiel zwar nicht mit Kohle, aber mit den „Eisenbahnspielen“ von Wallace, „Steam“, „Age of Steam“ und „Railroads of the Worlds“ verglichen. Kann ich nicht einschätzen, wie zutreffend das ist, weil ich die Spiele selbst alle noch nicht kenne.

    2. Die Frage ist halt auch, wie du „in keinster Weise vergleichbar“ definierst. Wenn das Spielgefühl wirklich ein ganz anderes ist, und „Via Nebula“ nicht einfach nur als stark vereinfachte Familienspiel-Variante von „Kohle“ angesehen werden kann, könnte mich das schon interessieren. Meine primäre Spielgruppe ist mit „Kohle“ sehr glücklich, da ist halt fraglich, ob dann so ein Spiel sie überhaupt noch reizen würde.

  4. „Die Frage ist halt auch, wie du „in keinster Weise vergleichbar“ definierst“
    Sehr guter Punkt! Da war ich wohl etwas ungenau. Mea culpa.
    Als denn: Bei Kohle/Brass hat man zwar ebenfalls 2 Aktionen zur Verfügung, ABER entgegen Via Nebula, sind diese Aktionen von der Kartenhand, die ständig eine andere ist, abhängig. Von daher ist der Kartenmechanismus schon komplett nihiliert und wurde gegen eine starre Aktionswahl ausgetauscht. Dies wäre noch kein großer Unterschied, wenn man mit den Karten nicht -in meinen Augen- grundlegend andere Aktionen durchführen würde. Gut, das Wegnetz ausbauen haben beide Spiele gemein, ABER beim Kohle/Brass spielt man Karten, um ein Produktions und Verkaufsnetz auszubauen. Wo Via Nebula sich mit dem Aufbau von Gebäuden beschränkt, die dann gebaut werden, eine Zusatzaktion haben, haben Gebäude bei Kohle/Brass eine strategische Funktion, denn sie gehören einer Produktions- oder Verkaufskette an. Mit dem Verkauf von Waren bekommt man beim Kohle/Brass Geld, mit dem man weitere Gebäude bauen kann. Es gibt zudem die Upgradefunktion von Gebäuden bei Kohle/Brass via Karten oder via Verkauf von Waren. Dies gibt es bei Via Nebula überhaupt nicht. Gebäude werden hier nur gebaut, um schnellstmöglich das Zielende zu erreichen und um eine „kleine“ Zusatzfunktion zu erfüllrn. Sie sind aber kein Bestandteil einer Produktionskette. Den ganzen Warenhandel (Foreign Market) gibt es beim Via Nebula nicht und so ist der Marktmechanismus ebenfalls nicht vorhanden.
    Wenn überhaupt, dann würde ich es mit RailRoadTycoon vergleichen: Schienenbau und Warenlieferung.
    Aber wie gesagt: Marktmechanismus, Entwicklung von Gabäuden, ausbauen von Wegenetz zum Verschiffen von Waren und Einkommensgenerierung machen für mich Kohle/Brass zu einem gänzlich anderen Spiel, als Via Nebula.

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