Tumult Royal – Brettspiel – Review #107

Hunter2015, Brettspiel Rezensionen, Familienspiele, Kosmos1 Comment

TUMULT ROYAL (deutsch / englisch)
von Klaus Teuber, Benjamin Teuber
Kosmos (2015)

Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Spielzeit: ca. 40 Min.

Preis: ca. 30,00 €

HUNTER 7,8/10
+ Originelles Familienspiel
+ Einsteigerfreundlicher Echtzeitmechanismus
+ Witziges Thema
+ Gut ausbalanciert
– Manchmal etwas glückslastig
– Wer auf Echtzeit-Rauben keine Lust hat, findet nicht allzuviel mehr

CRON 7,6/10
+ witziges Thema, äußerst unterhaltsamer Spielverauf
+ origineller Echtzeit-Mechanismus zur Ressourcen-Beschaffung
+ alle müssen gierig sein, aber nur der gierigste Spieler wird bestraft
+ Spiel kann vorzeitig enden, wenn sich der führende Spieler zu weit absetzt
+ angenehm kurze Spieldauer
– Echtzeit-Mechanismen nicht für alle Spielertypen geeignet
– mit 3 oder 4 Spielern lustiger als mit 2 Spielern

Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt, benutzt beim Spielekauf unsere Partnerlinks. Vielen Dank.

Tumult Royal bei Spiele-Offensive kaufen.

WIE WIR DAS SPIEL BESCHREIBEN:
Wir verkörpern in TUMULT ROYAL Adelige (König, Herzog, Fürst, Graft), die überall im Land Statuen von sich selbst errichten wollen. Pompöse Bauwerke, doch an die eigentlichen Bedürfnisse des Volkes wird natürlich nicht gedacht. Im Gegenteil: Die für den Bau benötigten Ressourcen (Brot, Marmor und Werkzeug) werden dem armen Volk kurzerhand geraubt! Spielbeginn wird dazu ein je nach Spieleranzahl unterschiedlich großes Landschaftsgebiet aufgebaut. Darin entdecken wir fünf unterschiedliche Landschaftsfelder: Auf Wiese, Wald und Gebirge kann je 1 Statue aufgestellt werden, in einem Dorf schon 2 und in einem Schloss sogar stolze 3 Statuen. Zu Beginn einer Runde erkundet der amtierende König des Volkes Stimmung, indem er die Tumultscheibe dreht, die nun anzeigt, wie viele Waren von jeder Sorte das Volk am Ende der Runde gern noch übrig hätte. Dann überlegt jeder Spieler, welche Ressourcen er für seine nächsten Bauvorhaben dringend benötigt. Jedes Landschaftsfeld verlangt dabei andere Ressourcenkombinationen: Eine Wiese ist mit 1 Brot und 1 Marmor noch recht günstig, während ein Schloss schon mit 2 Marmor und 3 Werkzeug zu Buche schlägt. Dann dreht der König die Sanduhr um und nun haben alle Spieler 20 Sekunden Zeit, in denen sie sich gemeinsam auf den in der Tischmitte befindlichen Stapel der Ressourcenplättchen stürzen. Jeder raubt nach Lust und Laune, so schnell er eben will und kann. Nach Abschluss der Raubphase wird geprüft, was dem Volk an Ressourcen in der Tischmitte geblieben ist. Sind genug Ressourcen in jeder Kategorie übrig, ist alles in Ordnung – aber falls zu viel geraubt wurde, kommt es nun zu einem Tumult! Der gierigste Spieler wird bestraft und verliert Ressourcen und Gefolgsleute. Anschließend darf nun endlich gebaut werden – natürlich in Reihenfolge der Adeligenränge: Der König baut zuerst! Wem es beim Bauen gelingt „überzubezahlen“ (für eine Wiese mit Baukosten 1 Brot und 1 Marmor beispielsweise 3 Brot und 2 Marmor abgeben), wird mit neuen Gefolgsleuten belohnt. Nach dem Aufstellen der Statuen werden die Adeligenränge entsprechend der Anzahl der Gefolgsleute verteilt, der neue König wird gekrönt und darf als Belohnung 1-2 seiner Statuen in die Königschronik stellen, verliert aber auch direkt 5 Gefolgsleute. Anschließend beginnt die nächste Runde in diesem turbulenten Wettstreit der gierigen Blaublüter. Das Spiel endet spätestens, wenn ein Spieler alle 25 Statuen gebaut hat – oder früher, wenn der Abstand des führenden Spielers zum letzten Spieler zu groß wird.

WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT:
Die Aufregung ist groß im ganzen Land. Der König lässt ein Denkmal nach dem anderen errichten und gleichzeitig hungert das Volk. Doch das machen die Bauern nicht länger mit. „Tumult“ rufen sie und proben den Aufstand. In diesem turbulenten Spiel schlüpfen die Spieler in die Rolle von Adeligen und versuchen möglichst viele Denkmäler zu bauen. Das kostet Brot, Marmor und Werkzeug, das sie dem Volk rauben. Dazu haben die Spieler in jeder Runde nur wenige Sekunden Zeit, um gleichzeitig Plättchen aufzudecken und jeweils zu entscheiden, sie zurückzulegen oder zu behalten. Doch aufgepasst: Bleibt für das Volk zu wenig übrig, führt dies zu einem Tumult und die gierigsten Adeligen werden bestraft!

WAS ES SONST NOCH ZU WISSEN GIBT:
TUMULT ROYAL ist die erste spielerische Zusammenarbeit von Klaus Teuber und seinem Sohn Benjamin Teuber. Wir sind schon jetzt gespannt, welche weiteren Spiele ihren Weg vom Prototypentisch von Vater und Sohn in unsere Spieleregale finden werden…

▶Link zur Spielregel: http://www.kosmos.de/_files_media/mediathek/downloads/anleitungen/2696/tumult_royal.pdf

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Spieltisch von http://www.geeknson.com/

Hunter & Cron werden unterstützt von:
http://www.spiele-offensive.de: Noch nie war Spiele kaufen und leihen so einfach.
http://www.brettspielgeschaeft.de: Dein Brettspiel-Fachgeschäft in Berlin mit der größten Auswahl.
http://www.spieltraum-shop.de: Der Laden rund ums Spiel in Osnabrück.

▶Hunter & Cron Logo designed by Klemens Franz: http://www.atelier198.com/

Tumult Royal

One Comment on “Tumult Royal – Brettspiel – Review #107”

  1. Das ist wirklich ein Spiel das Spaß macht. Natürlich ist es sehr glückslastig, aber ich mag Spiele die emotional sind und bei denen am Tisch etwas los ist und das ist hier eindeutig der Fall. Das wäre auch ein gutes Spiel für ein Let’s Play.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.