T.I.M.E Stories – Review #102

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T.I.M.E Stories (deutsch / englisch)
von Manuel Rozoy
Space Cowboys, Asmodee (2015)

Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Spielzeit: ca. 60 – 90 Min.

Preis: ca. 50,00 €

HUNTER 7,2/10
+ Echtes Rollenspiel für den Brettspielabend
+ Nervenheilanstalt fantastisch illustiert
+ Spielprinzip funktioniert tadellos
+ Nervenheilanstalt als Fall sehr mystisch und stimmungsvoll
– Leider ist ein Rätsel zu knackig geraten, was frustrieren kann
– Ein Luxus-Rollenspiel, das man vermutlich nach 3 Abenden durch hat.
– Gücksfaktor ist fast etwas zu hoch
– Persönlich hätte ich mir mehr Hintergrundinfos und weniger Kämpfe gewünscht.

CRON 8,3/10
+ geniale Spielidee, toll umgesetzt
+ stimmungsvolles Grundspiel-Szenario „Nervenheilanstalt“, großartig illustriert
+ ein Rollenspiel (bzw. Abenteuer-Spielbuch!) als kooperatives Brettspiel
+ funktioniert auch mit 2 Spielern ausgezeichnet
+ die Lust auf neue Szenarien ist gigantisch groß (jede Art von Geschichte ist hier theoretisch denkbar)
– ist man einmal mit dem Szenario fertig, hat man das Spiel „durchgespielt“
– bislang erst 1 weiteres Szenario erhältlich (im Dezember kommt Nachschub)

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WIE WIR DAS SPIEL BESCHREIBEN:
Als Agent der T.I.M.E Agency reisen wir in diesem kooperativen Spiel in die Vergangenheit, um dort beispielsweise ein schreckliches Ereignis zu verhindern. Dazu werden wir in die Körper von Wirtskörpern aus der entsprechenden Epoche geschickt – im Szenario des Grundspiels beispielsweise in die Körper von Patienten einer Nervenheilanstalt im Jahre 1921, die wir nun erkunden sollen. Für unsere Mission steht uns allerdings nur eine bestimmte Menge an Zeit zur Verfügung. Und natürlich verbraucht jede Aktion, für die wir uns entscheiden, Zeit – ganz gleich, ob wir kämpfen, uns Proben widmen oder uns bewegen wollen. Das Spiel lässt sich als „Rollenspiel als Brettspiel“ beschreiben, allerdings eben nicht mit einer Kampagne, die sich über mehrere Wochen erstreckt, sondern mit einem Szenario in Spielfilmlänge. Es gilt, die unterschiedlichsten Orte zu erkunden bzw. neue Orte zu entdecken, dabei mit Personen zu sprechen, Hinweise und Gegenstände zu finden, Rätsel zu lösen, Kämpfe und andere Proben zu meistern. Höchstwahrscheinlich wird man als Gruppe das Szenario nicht im ersten Durchlauf schaffen, aber man sammelt Informationen. Einige Hinweise bzw. Gegenstände darf die Gruppe sogar behalten, um es beim zweiten Versuch einfacher zu haben. Beim nächsten Durchgang wird man auch nicht noch einmal in die gleichen Fallen tappen. Man lernt eben aus seinen Fehlern dazu. Sobald ein Szenario dann allerdings einmal gelöst ist, verliert es auch seinen Reiz. Man kann so ein Szenario also tatsächlich wie einen Film oder ein Buch betrachten: Ist man einmal bis zum Ende gekommen, gibt es eben keine Überraschungen mehr. Das Spiel ist dann also „durchgespielt“ und man braucht Nachschub, den es in Form von weiteren Szenarien hoffentlich reichlich geben wird.

WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT:
Als Agent der T.I.M.E Agency reist du in die Vergangenheit, um das Universum und seine Parallelwelten davor zu schützen aus den Fugen zu geraten. Du und dein Team werden entsendet, Gefährdungen durch illegale Zeitreisen zu beseitigen. Übernehmt als Agenten Avatare in der Vergangenheit und findet die temporale Störung, bevor es zu spät ist. Gemeinsam arbeiten sich die Spieler in T.I.M.E Stories durch Szenarien, finden Hinweise auf die temporalen Probleme. Immer auf der Suche nach der Lösung und dem perfekten Weg dorthin. Dabei gilt es, auf alles zu achten und die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Denn auch Zeitreisende haben nicht ewig Zeit. Mit T.I.M.E Stories erleben die Spieler ein ganz neues Spielerlebnis und können dank vieler zusätzlicher Szenarien immer neue Abenteuer erleben.

WAS ES SONST NOCH ZU WISSEN GIBT:
Mit DER MARCY-FALL ist bereits ein zusätzliches Szenario erhältlich. Im Dezember wird es dann mit DIE DRACHENPROPHEZEIUNG erneuten Nachschub geben, auch fürs erste Quartal 2016 ist bereits ein Szenario angekündigt: HINTER DER MASKE.

▶Link zur Spielregel: http://www.spacecowboys.fr/files/games/time-stories/rules/time_stories_rules_de.pdf

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Spieltisch von http://www.geeknson.com/

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Time Stories

2 Comments on “T.I.M.E Stories – Review #102”

  1. Hallo,

    wiedermal ein tolles Video von Euch!

    Ich mag das Spiel ebenfalls und spiele es gerne, aber im Gegensatz zu Euch sehe ich auch durchaus mehrere Kritikpunkte: Die Anleitung und einige Formulierungen auf den Karten sind nicht eindeutig und die Klarstellungen muss man sich mühsam auf Boardgamegeek zusammensuche. Ein paar Beispiele:
    -Das Ende von Runde 3 sorgt erstmal für Fragezeichen. Kann man jetzt noch einmal spielen und wenn ja, wie geht man dann mit den erhaltenen Objekten um?
    -Auf einigen Karten steht „Wenn Ihr den Gegenstand besitzt, dann“. Das damit gemeint ist „Wenn einer der Agenten, die genau auf dem Feld mit dieser Karte stehen diesen Gegenstand besitzen, dann“ wird daraus nicht ganz klar.
    -Mir war auch nicht ganz klar, dass das erste Bewegen zu einer Karte in einem neuen Ort und das Lesen derselben keine Zeitkostet.
    Gibt noch weitere, die ich jetzt mal nicht alle nenne. Wird sonst zu lang 🙂
    Ein weiterer Punkt ist das Inlay der Schachtel: Die Marker passen da nicht wirklich alle rein. Wieso sind die Fächer nicht etwas tiefer gemacht worden? Ich meine, das muss doch mal einer ausprobiert haben, ob die Marker da wirklich alle reinpassen?

    Alles in allem haben bei mir die Regelunklarheiten doch für einen dicken Dämpfer in der Spielfreuede gesorgt.
    Nun kann das ja auch durchaus sein, dass das nur Fragen sind, die mich (und einige Leser von Boardgamegeek) beschäftigen? War das für Euch alles klar und falls nicht, ist Euch das nicht negativ aufgefallen?

    Viele Grüße,
    Andreas.

  2. Ach ja, ich habe versucht, nicht zu spoilern. Solltet Ihr das dennoch anders wahrnehmen, scheut Euch nicht Passagen meines Posts zu löschen 🙂

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