Roll for the Galaxy – Review #165

Hunter2016, Brettspiel Rezensionen, Expertenspiele, Hunter & Cron - Besonders Empfehlenswert, Hunter & Cron - Patreon Award, Pegasus Spiele, Rio Grande7 Comments

von Wei-Hwa Huang, Thomas Lehmann
Rio Grande / Pegasus Spiele (2016)

Altersempfehlung: ab 13 Jahren
Spieleranzahl: 2-5 Spieler
Spielzeit: 45 Min.

Preis: ca. 50,- €

5. Träger unseres Prädikats “Besonders Empfehlenswert”.

Patreon Award 2017: Bestes Würfelspiel

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WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT
Zwei Heimatwelten und eine Technologie – so beginnen die meisten Zivilisationen bei Roll for the Galaxy, doch sie alle hegen einen Wunsch: Das größte Imperium in der Galaxie aufzubauen. Um das zu erreichen müssen neue Planeten und Technologien entdeckt und erforscht werden, und zwar mit Hilfe der 111 Spezialwürfel, die nach und nach ins Spiel kommen. Die bis zu fünf Spieler würfeln und agieren immer gleichzeitig, sodass Roll for the Galaxy im Prinzip komplett ohne Wartezeiten auskommt.
Die Würfel in sieben verschiedenen Farben repräsentieren die Arbeiter. Jede Farbe hat dabei eine andere Aufteilung der Würfelseiten. In jeder Runde würfeln die Spieler gleichzeitig ihre Arbeiter-Würfel und ordnen sie hinter ihren Sichtschirmen den jeweiligen Aktionen zu. Außerdem aktivieren sie eine der fünf Phasen Erkunden, Entwickeln, Siedeln, Produzieren und Verladen. Haben sich alle entschieden, werden die Sichtschirme gelüftet und alle aktivierten Phasen abgehandelt. Nun zeigt sich, wer seine Mitspieler richtig eingeschätzt und wer sich komplett verzockt hat. Jeder Spieler kann nämlich zusätzlich zu der Phase, er selbst aktiviert hat, auch an allen Phasen teilnehmen, die von den anderen Spielern ausgewählt wurden. Voraussetzung ist natürlich, dass er passende Arbeiter-Würfel dafür hat. Daher muss ganz genau abgewogen werden, was die anderen Spieler in der Runde unternehmen werden und wie man ihre Pläne am besten für sich selber nutzen kann.
Hat der Konkurrent gerade beim Erkunden neue Planeten entdeckt? Dann wird er in dieser Runde bestimmt versuchen zu siedeln. Sollte man es dann wagen, auf Produktion zu setzen und darauf zu spekulieren, dass man den Planeten in der eigenen Konstruktionszone trotzdem vorher noch fertig besiedeln kann? Diese und andere Fragen müssen sich die Spieler bei Roll for the Galaxy in jeder Runde stellen.
Durch das gleichzeitige Spielen entstehen kaum Wartezeiten und eine Partie spielt sich locker in 45 Minuten – so fix, dass man direkt mit der nächsten Partie loslegen kann. Gleichzeitig bringen der optimale Einsatz der eigenen Würfel und das Abwägen der Mitspieler schon mal den einen oder anderen Kopf zum Rauchen. Roll for the Galaxy eignet sich daher besonders für diejenigen, die zwar einen hohen Anspruch aber keine stundenlangen Spielzeiten wollen.

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

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Bewertung dieses Spiels durch unsere Zuschauer

7 Comments on “Roll for the Galaxy – Review #165”

  1. Hallo ihr beiden

    Bin gerade total baff, dass von Euch heute eine Review zu diesem Spiel erscheint. Erst gestern im Forum gemeckert und heute schon geliefert! Was soll man da sagen?!

    Mir fällt nur eines ein: VIELEN DANK !!!

    Was mich ebenfalls total gefreut hat, ist eure Auszeichnung „Besonders Empfehlenswert“ für dieses Spiel. Nicht nur weil ich eure Einschätzung teile, sondern auch weil das Spiel bei mir schon im Schrank steht 🙂

    Noch ein kleiner Tipp (für die Verschwörungstheoretiker) : Haltet mal die Spielschachtel von „Roll for the galaxy“ neben die Schachtel von „Eclipse“.

  2. Ich saß fast sabbernd vor dem Rechner, als ich diese Rezension gesehen habe. Ich bin passionierter Race for the Galaxy-Spieler und war schon ganz gespannt, wie wohl das Würfelspiel dazu sein wird. Ich musste immer wieder bei Eurem Video schmunzeln, weil es doch so viele thematische und auch ein paar mechanische Gemeinsamkeiten zu Race ftG gibt. Und nun bin ich ganz hibbelig, weil ich das Spiel ausprobieren möchte. Ich hoffe, meine Freundin kann die englische Version ausleihen – denn auch wenn mich das Spiel total reizt, ist mir momentan der Preis – auch wenn ich diesen bei all dem Material gut verstehen kann – für einen (fast) Blindkauf noch zu hoch.

    Vielen Dank für diese tolle Rezension – ihr habt mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und ich freue mich total darauf, das Spiel auszuprobieren!

  3. ch habe Roll for the Galaxy sofort am ersten Tag gekauft und war von der ersten Partie an begeistert. Allerdings hatte ich auch ständig das Gefühl „das Spiel kennt Du doch irgendwoher“. Ich weiß natürlich, dass Roll for the Galaxy eine Würfelspielumsetzung von Race for the Galaxy ist. Das habe ich aber nie gespielt. Irgendwann fiel dann der Groschen: Das ist doch Puerto Rico im Weltall!

    Tatsächlich hat Roll for the Galaxy nicht nur einzelne Spielmechaniken von Puerto Rico übernommen, sondern praktisch das gesamte Spielkonzept: Die Spieler wählen die Phasen aus, die aktiviert werden. Die Siedlungsphase erlaubt den Ausbau der Produktion (in Puerto Rico Plantagen), die Entwicklung liefert Sonderfertigkeiten (in Puerto Rico Gebäude), die Produktion liefert Güter (in Puerto Rico Kaffee, etc) und diese kann man gegen Geld (Dublonen) oder Siegpunkte tauschen.
    Damit sind auch die wesentlichen Herausforderungen an die Spieler identisch: Voraussehen, welche Phasen die anderen Spieler aktivieren und den Geldfluss im Griff behalten.

    Natürlich gibt es auch Unterschiede: Mit dem Würfen und dem Plättchenziehen gibt es zwei Zufallselemente, die in Puerto Rico nicht existieren. Dadurch ist Puerto Rico deutlich strategischer, aber auch komplexer und auch länger. Das Szenario fühlt sich ebenfalls ganz anders an. Trotzdem ärgert es mich, wie schamlos Roll for the Galaxy das Original kopiert hat.

    Vielleicht wäre Puerto Rico ja – quasi aus aktuellen Anlass – ein guter Kandidat für Crons Klassiker-Reihe. Ich kann mir gut vorstellen, das die strategische Tiefe von Puerto Rico auch heute Spieler anspricht, denen Roll for the Galaxy am Ende zu flach ist. Obwohl Weltraum schon irgendwie reizvoller ist als Kaffee 🙂

  4. Das ist aber schon weit hergeholt, hier Parallelen zwischen beiden Spielen zu sehen.
    Die Spielmechanik ist doch eine komplett andere, zumal man bei Puerto Rico JEDE Rolle mit ausführt, die ein Spieler auswählt. Bei Roll for the galaxy kann es sehr oft passieren, dass man nur seine gewählte Aktion ausführen kann. Rollenauswahl und Würfel unterscheiden sich auch stark in den Grundmechaniken dieser beiden Spiele.
    Und natürlich wird in vielen Spielen geforscht, entwickelt, gebaut und gehandelt, das trifft wahrscheinlich auf eine Unmenge anderer Spiele zu.
    Also ich denke nicht, dass die Autoren hier von Puerto Rico abgeschaut haben.

    Ich finde aber Puerto Rico auch richtig super und es hätte auf jeden Fall ein Video im Klassiker-Genre verdient.

  5. Die Spiele gehören allein deshalb in einem Atemzug genannt, da:
    Puerto Rico -> San Juan (Puerto Rico Kartenspiel) -> Race for the Galaxy (Si-Fi Variante von San Juan) -> Roll for the Galaxy

  6. Bei Race for the galaxy und San Juan seh ich auch Parallelen, da die Spielmechanik fast die gleiche ist. Aber Puerto Rico und Roll for the galaxy unterscheiden sich schon immens.

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