Skull King – Review #26

Hunter2014, Brettspiel Rezensionen, Familienspiele, Kartenspiele, Schmidt SpieleLeave a Comment

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SKULL KING (deutsch) / GRANDPA BECK’S SCHEMING AND SKULKING (englisch)
von Brent Beck, Apryl Stott
Schmidt Spiele (2014)

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Spieleranzahl: 2-6 Spieler
Spielzeit: ca. 30 Min.

Preis: ca. 8,00 €

HUNTER 7/10
+ Sehr spaßiges Familien-Stichspiel.
+ Thematisch gelungene Neuinterpretation des Stichansagens aus Whist.
+ Klassische Grundmechanik garantiert Langzeitmotivation.
– Auf der Mechanikseite aber auch nichts Neues.

CRON 8/10
+ einfaches Stichspiel, das sofort süchtig macht.
+ kann man den ganzen Urlaub lang jeden Abend spielen.
+ Sonderkarten sorgen dafür, dass es keinen „todsicheren“ Stich gibt.
+ mit der Meerjungfrau den Skull King betören macht doppelt Spaß…
– …kommt in den meisten Runden aber nur selten vor.
– Kartenqualität könnte etwas besser sein (nach dem obengenannten Urlaub braucht man vermutlich ein neues Spiel…^^).

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DAS SPIEL
Offizielle Spielbeschreibung: Yo-Ho-Ho! Die Spieler machen sich auf zu großen Kaperfahrt und schnappen den Mitspielern die Schätze und die Stiche weg. Aber nur so viele, wie sie am Anfang der Runde angekündigt haben. Allerdings machen fiese Piraten, liebliche Meerjungfrauen und der mächtige Skull King einem oft einen Strich durch die Rechnung. Ein heiteres Spiel bei dem es in Piratenmanier oft hoch hergeht.

BESONDERHEIT
Durch die Sonderkarten gibt es bei SKULL KING keine „hundertprozentigen“ Stiche, mit Ausnahme der „Escapekarte“, die allerdings auch nur garantiert, dass man den Stich NICHT bekommt. Selbst die stärkste Sonderkarte im Spiel, der Skull King höchstpersönlich, kann wiederum von der eigentlich schwächeren Meerjungfrau betört werden. Chaotische Runden, in denen deutlich zu viele oder zu wenige Stiche angesagt werden, sind dank dem gleichzeitigen Ansagen der Stiche im Piratenstil (Yo-Ho-Ho!) nahezu an der Tagesordnung. Bei SKULL KING steht der Spaß am Spiel im Vordergrund. Es wird nach Bauchgefühl gespielt, denn ohnehin ist kaum ein Ereignis vollständig berechenbar. Das ist sicher nicht Jedermanns Geschmack, aber für ein familientaugliches Stichspiel wie SKULL KING ist das jedoch genau der richtige Weg.

TRIVIA
Hat im Original den irgendwie lustig klingenden Namen GRANDPA BECK’S SCHEMING AND SKULKING. Der Designer heißt Brent Beck und hat sich (oder seinen echten Grandpa?) damit im Originaltitel selbst verewigt. Daher ist es eigentlich schade, dass man in der deutschen Übersetzung darauf verzichtet hat. Aber vermutlich verkauft sich ein Spiel mit „Großvater Beck’s“ im Titel eben einfach nicht sonderlich gut…

 

Skull King

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