Aquasphere – Review #50

Hunter2014, Brettspiel Rezensionen, Expertenspiele, Hall Games, Pegasus Spiele2 Comments

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AQUASPHERE (deutsch / englisch)
von Stefan Feld
Hall Games / Pegasus Spiele (2014)

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Spieleranzahl: 2-4 Spieler
Spielzeit: ca. 100 Min.

Preis: ca. 40,00 €

HUNTER 9/10
+ Absolutes Vielspieler-Highlight
+ Innovativer, verschachtelter Worker-Placement-Mechanismus
+ Sehr gut balanciert, unzählige Optionen
– Hoher Anspruch und gnadenlose Bestrafungen
– Relativ hohe Einstiegshürde

CRON 9/10
+ großartige Mechanismen treffen auf ein stimmungsvolles Thema
+ funktioniert in jeder Spieleranzahl ausgezeichnet
+ „Zeit“ als Ressource gefällt mir persönlich sehr gut
+ Zusammenspiel von Ingenieur und Wissenschaftler originell umgesetzt
– nichts für Gelegenheitsspieler, denn es gibt wahnsinnig viel im Auge zu behalten
– manchmal bekommt man vom vielen Nachdenken einen Knoten ins Gehirn

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DAS SPIEL
Offizielle Spielbeschreibung: Auf dem Meeresgrund herrscht geschäftiges Treiben. Denn hier liegt die AquaSphere, eine fortschrittliche Forschungsstation, die eine Handvoll Spezialisten und ihre hochentwickelte Ausrüstung beherbergt. Die von den Spielern geleiteten Teams bestehen je aus einem Ingenieur, der sich in der Zentrale um die Programmierung der Bots kümmert, und einem Wissenschaftler im ausbaubaren Forschungslabor. Gemeinsam versuchen sie im Kampf gegen die Zeit, lästige Oktopoden und die eifrige Konkurrenz ozeanische Geheimnisse zu lüften, um mit diesem Wissensvorsprung triumphal an die Oberfläche zurückzukehren.
AquaSphere bindet mit schwierigen Entscheidungen, mangelnden Ressourcen und haufenweise Möglichkeiten die großen Stärken früherer Feld-Spiele stimmig in ein außergewöhnliches Thema ein. Ideale Voraussetzungen für ein tiefes Spielerlebnis.

BESONDERHEIT
In der AquaSphere erwarten den Spieler alles andere als leichte Entscheidungen. Es gibt so viel zu tun und man hat (buchstäblich) zu wenig Zeit. Nicht nur die wichtige Ressource „Zeit“ wird hier also schnell knapp. Fehler in der Planung werden rasch bestraft und ständig hat man von allem zu wenig. Da fehlt ist an Kristallen, dann ist das Labor zu klein und schon geht natürlich wieder die Zeit aus. Hinzu kommt unerwünschter Besuch aus den Tiefen des Meeres, in Form von Oktopoden, die unsere ganze Arbeit wieder zunichte machen können. Es dürfte ersichtlich sein: AquaSphere ist alles andere als ein leichtes Spiel. Wer bislang noch keine Erfahrung mit Vielspieler-Spielen gemacht hat, sollte sich klarmachen, dass hier ein wirklich komplexer Taktikbrocken auf ihn zukommt. Zufall und Würfelglück… so etwas gibt es in der AquaSphere nicht. Hier kommt nur zum Ziel, wer vorausschauend plant und aus Wissenschaftler und Ingenieur (und den unzähligen Bots) ein perfekt funktionierendes Team bildet. Alle Fans von Stefan Feld und dessen Spielen können und sollten bedenkenlos zuschlagen!

TRIVIA
Auf der SPIEL 2014 hat AQUASPHERE auf der Fair-Play-Liste den sensationellen ersten Platz belegt und ist damit ganz klar eines der Vielspieler-Highlights der diesjährigen Brettspielmesse in Essen. Alle Fans von Stefan Feld und dessen Spielen werden diesem Titel vermutlich ohnehin schon entgegengefiebert haben, aber auch alle anderen (Viel-)Spieler sollten jetzt hoffentlich neugierig geworden sein.

Link zur Spielregel: http://www.pegasus.de/fileadmin/shop/anleitung/AquaSphere_-_Anleitung_de.pdf

 

Aquasphere

2 Comments on “Aquasphere – Review #50”

  1. Hallo,
    ich kann noch nichts dazu sagen, wie mir das Spiel gefällt, leider bin ich noch nicht dazu gekommen es zu spielen. Habe nur schon von vielen gehört, dass es zu ‚einschränkend‘ ware. Allerdings, warum ich schreibe, 2 leichte ‚Ungenauigkeiten‘:
    1.) Aus dem Lagerraum müssen nicht alle Bots zurückgenommen warden – einer jeder Farbe bleibt dort stehen.
    2.) Man kann statt einen Kristall abzugeben, auch einen Bot zurückstellen, wenn man auf der Siegpunktleiste an eine rote Linie kommt.

    Gruß Tournesol

  2. Ein schönes Spiel. Gestern gespielt (und prompt verloren). Man muß tatsächlich alle Aktionen im Auge behalten, abschätzen, was die anderen planen (was aufgrund der öffentlichen Programmierung der Bots durchaus machbar ist) und immer vorausdenken.

    Der erste Durchgang war ganz schön verzwickt, aber nach der Zwischenwertung war klar, was man will und was man muß. Allerdings waren mir zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich schon die Felle davongeschwommen. Mein erstes und einziges Aquasphere-Spiel bisher war vollgepackt mit „oh neiiin“s und „verdammt“s.

    Interessant zu wissen wäre, ob ich mit meiner Zwischenwertungs-Karte (rotes Zahnrad mit Pausensymbol) nach der letzten Runde noch für einen Zeitchip einen Bot auf die Programmierleiste hätte setzen können, der mir bei der Endwertung den Sprung über die Kristallbarriere ermöglicht hätte. Ich hatte keinen Kristall mehr und musste viele Siegpunkte verschenken. Erst beim Ansehen des Kommentars von Tournesol fiel mir das wieder ein.

    Und Cron hat recht: die Programmierung-programmieren-Funktion ist cool.

    Sehr feines Spiel – wenn man die richtigen Mitspieler kennt.

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