Gaïa – Let’s Play live

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GAIA (deutsch / englisch)
von Olivier Rolko
TiKi Editions, Asmodee (2015)

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Spieleranzahl: 2-5 Spieler
Spielzeit: ca. 30 Min.

Preis: ca. 25,00 €

HUNTER 7/10
+ Super Legespiel mit tollem Thema
+ Abstufung der Schwierigkeitsgrade
– Wirkt manchmal etwas glückslastig

CRON 7/10
+ eine schöne Prise „Popolous“ als Brettspiel
+ sieht irgendwie einfach hübsch aus
+ macht vor allem mit „Machtkarten“ (incl. Naturkatastrophen) Spaß
– könnte manchmal fast noch einen Tick länger gehen
– Grundregeln etwas lahm, erst ab dem „Spiel für Fortgeschrittene“ wirklich gut

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DAS SPIEL
Offizielle Spielbeschreibung: Werdet zu Schöpfern von Gaïa und erschafft eine neue Welt. Nutzt eure gewaltige Macht und eure Handkarten, um sie nach euren Vorstellungen zu gestalten. Wer wird das Land erblühen lassen und der große Schöpfer der Welt werden? In Gaïa platzieren die Spieler neue Landschaften, errichten Städte und bringen neues Leben in die Welt. Dazu setzen sie ihre Figuren auf Städte und Ziele, deren Bedingungen sie geschickt erfüllt haben. Wer als Erstes alle seine Figuren einsetzt, gewinnt das Spiel. Doch Vorsicht: Mit Naturkatastrophen können die Mitspieler die Welt wieder zu ihren Gunsten umformen. Wunderschöne Illustrationen und schnell erlernte Regeln runden dieses taktische Familienspiel ab.
BESONDERHEIT
Es ist der Anbeginn der Zeit, als noch nichts existiert – und wir machen uns daran, eine Welt zu erschaffen. Wir sind sozusagen Götter und formen mit unserer gewaltigen Macht Berge, Wüsten und Ebenen. Dazu gibt es Landschaftsplättchen mit 6 unterschiedlichen Geländearten (Wüste, Wald, Gebirge, Ebene, Sumpf und Meer), sowie 3 verschiedene Kartenstapel: Natur-, Leben- und Machtkarten. Zusätzlich gibt es noch eine Reihe Zielkarten, von denen allerdings nur bei Spielbeginn eine bestimmte Anzahl aufgedeckt wird. Schließlich erhält jeder Spieler je nach Spieleranzahl 5-6 Figuren, die er möglichst schnell irgendwie unterbringen sollte – denn wem dies zuerst gelingt, der hat gewonnen. Um dieses Ziel zu erreichen hat, wer an die Reihe kommt, stets genau 2 Aktionen: Er kann eine Karte ziehen oder eine Karte von der Hand ausspielen. Wer eine Karte zieht, kann entweder eine Natur- Leben- oder Machtkarte aus der offenen Auslage auf die Hand nehmen – oder auch eine verdeckte Karte vom entsprechenden Stapel ziehen. Beim Ausspielen einer Karte passieren unterschiedliche Dinge, je nachdem was für eine Art von Karte ausgespielt wird. Wer eine Naturkarte ausspielt, nimmt sich eine zur Karte passende Landschaft und legt sie neben einer bereits ausliegenden Landschaft an. Hat ein Spieler genügend Naturkarten gesammelt, um damit eine der ausliegenden Zielkarten zu erfüllen, darf er eine seiner Figuren darauf abstellen. Diese Zielkarte ist für die anderen Spieler nun nicht mehr verfügbar. Wer eine Leben-Karte mit Tieren ausspielt, bringt damit Tiermarker auf einem der ausliegenden Landschaftsplättchen ins Spiel. Und wer eine Leben-Karte mit einer Stadt ausspielt, gründet eine Stadt. Dazu wird die Karte auf eine passende, leere Landschaft gelegt, wofür mindestens zwei der vier auf der Karte aufgedruckten Bedürfnisse erfüllt sein müssen. Ein Bedürfniss ist erfüllt, wenn das abgebildete Symbol (Landschaftsart oder Tierplättchen) auf der Stadt-Karte mit einem der umliegenden Landschaftsplättchen übereinstimmt. So kann eine Stadt sich beispielsweise „wünschen“, einmal an ein Meer, einmal an eine Wüste, einmal an ein Gebirge und einmal an Tierplättchen anzugrenzen. Sind nun mindestens zwei Bedingungen erfüllt, darf man eine seiner Figuren auf der Stadt abstellen. Wenn ein anderer Spieler allerdings die Bedürfnisse der Stadt erhöht, verdrängt er den ursprünglichen Stadtgründer und darf nun stattdessen eine seiner eigenen Figuren auf die Stadt-Karte stellen. Schafft man es, alle vier Bedürnisse einer Stadt zu erfüllen, darf man sogar gleich zwei Figuren darauf abstellen. Wer eine Machtkarte ausspielt, löst sofort den darauf angegebenen Effekt aus. Da finden sich so praktische Dinge wie Regen, der Wüsten in Ebenen und Ebenen in Sümpfe verwandelt, aber auch zahlreiche Naturkatastrophen, wie Tornados, Erdbeben und Vulkanausbrüche. Nochmal zur Erinnerung: Sobald ein Spieler es schafft, alle seine Figuren nach Gaia zu setzen, hat er das Spiel gewonnen!

TRIVIA
GAIA ist von Olivier Rolko und TIKI EDITIONS, einem Brettspielverlag aus Montreal. Es ist das erste Spiel von Autor und Verlag – ein ziemlich guter Start, wie wir finden. Auf der SPIEL 2014 in Essen, auf der GAIA erstmals vorgestellt wurde, war es irgendwann ausverkauft – von daher schön, dass der Titel jetzt im Vertrieb von Asmodee wieder erhältlich ist.

▶Link zur Spielregel: http://www.asmodee.de/ressources/bonus/gaia-de-regel.pdf

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

 

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Gaia

 

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