Die Fiesen 7 – Brettspiel – Review

Hunter2015, Brettspiel Rezensionen, Drei Hasen in der Abendsonne, Familienspiele, Kartenspiele2 Comments

DIE FIESEN 7
von Jacques Zeimet
Drei Hasen in der Abendsonne (2015)

Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Spieleranzahl: 2-6 Spieler
Spielzeit: 15-25 Min.

Preis: ca. 15,- €

CRON 7,0/10
+ einfache, aber witzige Spielidee
+ charmant illustriert
+ vor allem mit der „Fiesenregel“ kommt Spaß am Tisch auf
+ in der richtigen Runde wird laut gelacht
wer die Sache zu ernst angeht, kommt hier nicht auf seine Kosten
mit nur 2 Ganoven nicht ganz so spaßig, je mehr desto besser

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WIE WIR DAS SPIEL BESCHREIBEN:
In DIE FIESEN 7 geht es darum, aufmerksam und konzentriert zu zählen – immer wieder von der 1 bis zur 7, dann wieder zurück zur 1 und wieder hoch zur 7. Ein großer Stapel Ganovenkarten wird bei Spielbeginn gemischt und gleichmäßig an alle teilnehmenden Spieler verteilt, die ihren Kartenstapel nun verdeckt vor sich ablegen. Reihum decken die Spieler nun je eine Karte von ihrem Stapel auf und legen sie offen auf einen gemeinsamen Stapel in der Tischmitte. Bei einer Ganovenkarte muss der Spieler schnell „Eins“ rufen, der nächste Spieler bei seiner Ganovenkarte „Zwei“, dann „Drei“ usw. – eben bis zur „Sieben“ und dann wieder zurück zur „Eins“. Bei einer Doppel-Ganovenkarte müssen zwei aufeinanderfolgende Zahlen gerufen werden und der nächste Spieler wird übersprungen. Wird eine Handykarte aufgedeckt, räuspert sich der Spieler, anstatt die entsprechende Zahl zu rufen. Bei einer Doppel-Handykarte wird sich dementsprechend zweimal geräuspert und der nächste Spieler übersprungen. Dann gibt es noch Pistolenkarten, bei denen ganz einfach geschwiegen werden muss. Wer einen Fehler macht, bekommt alle ausgespielten Karten aus der Tischmitte unter seinen Stapel und eine neue Runde beginnt. Wer zuerst alle seine Karten losgeworden ist, gewinnt. Richtig interessant wird die ganze Ganovenrunde allerdings erst durch die „Fiesenregel“, bei der dann in jeder Runde beim Ausspielen der ersten Handy- oder Doppel-Handykarte ein neues Geräusch festgelegt wird, welches bis zum Rundenende gilt. Hier ist fiese Kreativität gefragt, um die anderen Ganoven aus dem Konzept zu bringen. Als Geräusch sind so beispielsweise natürlich auch Sachen wie „Acht“ oder „3/4“ möglich.

WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT
Wenn die 7 Ganoven im Hinterzimmer sitzen, zählen sie gemeinsam ihre Beute. Manche telefonieren nebenbei und sind unkonzentriert, dannräuspern sie sich lieber nur (hmmmrrr). Wer ein Pistolen-Trauma hat, bekommt jedes Mal, wenn er dran ist, vor Schreck kein Wort hervor. Und so zählen die Ganoven ihre Karten hoch und runter von 1 bis 7 bis 1 bis 7 usw. – an der richtigen Stelle jedoch müssen sie sich räuspern, still sein oder sogar komplett aussetzen. Wer einen Fehler macht oder zu langsam ist, muss alle abgelegten Karten nehmen – und eröffnet die neue Runde … Statt sich zu räuspern, muss man nun z. B. immer „minus 1“ sagen. Wer weiß jetzt noch, auf welcher Sprosse der Zahlenleiter er sich gerade befindet?
Sieger ist, wer seine Karten als Erster los hat. Gefragt ist Konzentration und eine gewisse „fiese Kreativität“, da sich die Handy-Ganoven in jeder Runde neue Geräusche oder Wörter einfallen lassen müssen … solche, welche die Mitspieler aus dem Tritt bingen!

▶Link zur Spielregel: https://www.boardgamegeek.com/filepage/128005/rulebook

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

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2 Comments on “Die Fiesen 7 – Brettspiel – Review”

  1. Ohne das Spiel mit meiner persönlichen Meinung abzuwerten, aber sag mal Cron, gibt es auch Spiele auf dieser Welt, die DIR nicht gefallen? 😉

  2. Ja, das habe ich mich auch schon einige Male gefragt.

    Aber nun zum Spiel: Das erinnert mich total an meinen Englischunterricht in der Grundschule. Da haben wir oft „Skip“ gespielt. Es wurde in englischer Sprache gezählt (aber ohne Karten und auch nicht rückwärts) und eine bestimmte Zahl gewählt z.B. 4 und immer wenn eine Zahl eine 4 enthielt oder durch 4 teilbar war, musste statt der Zahl „Skip“ gesagt werden wie z.B. bei 4, 8, 12, 14, 16 etc. Als Verschärfung gab’s dann manchmal noch eine zweite Zahl z.B. 6 bei der „Skop“ gesagt werden musste wie z.B. bei 6, 18 etc. Bei Zahlen die sowohl eine 4 und eine 6 enthalten oder durch die jeweilige Zahl teilbar sind musste „Skip-Skop“ gesagt werden z.B. bei 12, 16, 24 etc. Bei einem Fehler ist man ausgeschieden.

    Wahrscheinlich hat der Autor des Spiels dieses Skip-Skop-Spiel auch gekannt.

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