Die besten Brettspiele – Crons Top 100 (10-1) – Teil 10

HunterCrons Top 100, Die besten Brettspiele - Toplisten8 Comments

Finale! Zehnter und letzter Teil von Crons Top 100 Liste mit den Plätzen 10-1.

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8 Comments on “Die besten Brettspiele – Crons Top 100 (10-1) – Teil 10”

  1. Sam Healey aus dem „Dice Tower“ meint auch immer, dass Eclipse nichts mit Twilight zu tun hat. 🙂

    Punkto „Schwarzen Löcher“, habt Ihr eigentlich schon mal „Kolejka“ gespielt? Hätte ich auch nicht unbedingt in den Top 10, aber doch irgendwo in den Top 100 erwartet. Ist ursprünglich 2011 von einem polnischen Geschichtsinstitut herausgebracht worden, von Wladimir Putin im Ausland bekannt gemacht worden (weil er’s in Russland 2015 verbieten lies), zeitgleich erschien aber auch eine deutsche Version bei Huch & Friends.

    Ist ein eher leichtgewichtigeres Euro-Spiel, dass aber dennoch vom spielerischen Konzept ziemlich einzigartig und frisch wirkt, und wenn auch keine strategische, so doch ernsthafte taktische Entscheidungen vom Spieler abverlangt. Was das Spiel aber ziemlich abhebt ist das sowohl historisch akkurat als auch ungemein dicht umgesetzte Thema: Man spielt Familien im Polen der 1980er Jahre, die sich über mehrere Wochen vor Geschäften anstellen, für Nahrung, Kleidung und andere Gebrauchsgegenständen. Sobald die Geschäfte geöffnet werden (nachdem maximal 3 von 6 Läden -bei 5 Spielern- beliefert wurden), beginnt die „Drängelei“, d.h. Aktionskarten werden gespielt. Dann muss sich wer hinten anstellen, weil er als Kritiker der Regierung verpetzt wurde, „Mütter“ mit hierfür eigens gemieteten Babys drängeln sich an den ersten Platz in der Reihe. Eine Lieferung Klopapier landet versehentlich im Elektrogeschäft, die Leute vor diesem Laden freuen sich darüber, auch wenn das garnicht am Einkaufszettel steht. Schließlich können sie es ja immer noch am Schwarzmarkt verklopfen, und übermorgen vielleicht sogar zum besten Kurs. BGG versteht unter „thematischen“ Spielen wohl wirklich nur was, wo man Orks oder Zombies prügeln kann, anders ist es nicht zu verstehen, dass das nicht in diese Rubrik aufgenommen wurde. Ich habe das Spiel bislang mit zwei Gruppen gespielt, und es kam bei beiden sehr gut an.

    Würde mich echt interessieren, ob das so ein „schwarzes Loch“ von Cron ist, oder es einfach nicht so gut wie wir gefunden hat? Gerade, weil er ja auch so auf thematische Spiele steht.

  2. @Hounk
    Die Spielbeschreibung von Kolejka klingt für mich echt grauenhaft! Es ist mir schleierhaft warum man so etwas spielen möchte.
    Andererseits hat Kolejka mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal. Mit „Black Orchestra“ darf man spielerisch versuche ein Attentat auf Hitler zu verüben und in „This War of Mine“ kann man erfahren, wie spaßig es ist, als Gruppe von Zivilisten in einem Kriegsgebiet zu überleben.
    Sorry, die Spiele können da noch so gute Spielmechaniken haben und „mögen“ eventuell sogar „wertvoll „sein, weil man vielleicht dabei etwas lernen kann. Aber setze mir so ein Spiel vor die Nase und der Spieleabend ist für mich gelaufen.
    Wenn ich Brettspiele zocke will ich Spaß und Spannung haben und keine depressive Simulation einer kalten, schrecklichen Welt erleben.

  3. Ohne es selbst gespielt zu haben, kann man natürlich leicht über was die Nase rümpfen. Fakt ist, ich habe es gespielt, in einer Gruppe zu viert und in einer anderen zu fünft, und von diesen 9 Personen waren alle begeistert von dem Spiel.

    Ich verstehe Deine Skepsis gegenüber einem Spiel, dass von so einem Institut herausgebracht wird. Da erwartet man sich leicht etwas Belehrendes, aufgesetzt auf irgendwelche altbackenen Spielmechaniken a’la „Roll & Move“. Der Artikel in der Newsweek, der es als „Kommunisten Monopoly“ verunglimpft hat, macht das nicht besser. Der lies mich an „KHG – Korrupte haben Geld“ denken, einem Spiel aus meinem Land, das vom Thema her (nach Vorbildern wie Karl Heinz Grasser sich in der Staatskassa zu bedienen) für mich unglaublich verführerisch war, aber, da von Leuten zusammengeschustert, die wohl keine Ahnung von modernen Brettspiel hatten, laut den Regeln aus der Mottenkiste der Monopoly-Klone stammt.

    „Kolejka“ spielt sich aber ungemein frisch, „Schlangestehen“ gibt es ansonsten abgesehen von „Beasty Bar“ auch nicht so oft, und die Mechaniken und das Thema sind einfach ungemein geschickt aufeinander abgestimmt. In unseren Partien wurde jedenfalls viel gelacht, es sind schon tragischkomische Erlebnisse, die man mit dem Spiel hat.

  4. Wobei ich auch mit einem Polen in einem Chat geplaudert habe, der meinte, dass das Spiel bei Verwandten, die die Zeit erlebt haben, schon auch zu heftigeren emotionalen Reaktionen geführt haben soll. Aber auch diese hätten die Erfahrung des Spieles nicht bereut, und er selbst zählt es zu seinen Lieblingsspielen.

  5. @Hounk
    Es gibt mir nicht um die Mechaniken. Mir geht es da ausschließlich um die Thematik! Bei Spielen mit starkem Realitätsbezug, die sich thematisch mit Krieg und ähnlichem beschäftigen, bekomme ich das kalte Grausen. So etwas verkrafte ich höchstens, wenn es satirisch wird.
    Ich zieh da mit Cron mit, wenn er sagt: Er wäre Eskapist, was Brettspiele angeht.
    Persönlich handhabe ich es so: Ich sehe mir Nachrichten an, ich lese Zeitung, ich schau Reportagen und Dokus und mache mir Gedanken um die Zukunft. Aber wenn ich zocken will, dann brauche ich den ganzen Mist nicht, der auf der Welt abgeht. Da kämpfe ich lieber zum tausendsten Mal gegen einen Ork, als dass ich mich darum kümmere, dass meine Überlebenden in einem Kriegsgebiet genügend Nahrungsmittelvorräte finden, wie etwa in „This War of Mine“ o.ä.
    Ich will damit nicht sagen, dass das schlechte Spiele sind! Ganz im Gegenteil, die können ganz großartig sein. Soweit es jedoch mich betrifft, werde ich solche Spiele trotzdem nicht zocken.
    Übrigens mit Filmen geht es mir genauso. Ich sehe mir lieber die tausendste Comicverfilmung an, als mir einen Film wie bspw. „Das Leben ist schön“ anzutun.

  6. @Cron
    Tolle Liste! Hab mich jeden Samstagmorgen darauf gefreut eine neue Folge von Crons Top100 zu sehen. Ich hoffe, ihr habt Ersatz auf Lager, sonst weiß ich nicht, was ich nächsten Samstag tun soll. 😉
    Bis auf „Mage Knight“ ist deine Top10 für mich vollkommen nachvollziehbar; vier Spiele davon sind auch in meiner Top10, wenn auch in anderer Reihenfolge.
    Vermisst in Deiner Top100 habe ich vor allem „Villen des Wahnsinns“, „Kemet“, „Betrayal at house on the hill“, „Kingsburg“, „Tikal“ und Pandemic – Reign of Cthulhu. „Mechs vs Minions“ hätte ich auf viel höher erwartet. Platz 63 fand ich recht hart.
    Alles in allem aber eine sehr schöne Liste mit vielen tollen Anregungen – werde mir wohl demnächst „Battlestar Galactica“ holen – Platz 6 ist schon eine Hausnummer.

  7. @ Toadstool: Spiele mit realem Kriegsbezug mag ich ja auch nicht. Aber dieses Thema ist für mich doch schon was anderes. Das Leben in Polen im Kommunismus war sicher beschissen genug, aber mit Krieg, Holocaust, Hungersnöten in Biafra oder Nordkorea, und solchen Krisen war es auch nicht zu vergleichen. Zudem mag ich Kriegsspiele schon allein deswegen nicht so sehr, weil sie die Vorlage eher verkitschen und verklären. Und wenn Du mit „satirischen Spielen“ solche mit „Adolf, the Hipster“ und „Joseph, the Man of Steel“ meinst, so etwas geht finde ich weit weniger, als wenn sich ein Spiel wirklich respektvoll einem Thema widmet, wie hier, und es akkurat ins Bewusstsein rückt. Aber jetzt genug zu dem Thema von mir.

    @ Cron: dem letzten Post von Toadstool will ich mich weitgehend anschließen. Mir hat die Liste auch sehr gefallen, auch wenn ich bislang selbst nur 2 Spiele aus den Top 10 kenne, „Robinson Crusoe“ und „Food Chain Magnate“, aber die gehören auch wirklich zu meinen absoluten Lieblingsspielen!

  8. Interessante Liste, vor allem, weil meine wahrscheinlich vollkommen anders Aussehen würde! 😉
    Nur kein 2F Spiel? Kein Funkenschlag z.B.?

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