Carcassonne: Abtei und Bürgermeister (5. Erweiterung) – Review #230

Hunter2007, Brettspiel Rezensionen, Erweiterungen, Hans im Glück8 Comments

Bei der Neuedition von Carcassonne ist Cron inzwischen bei der 5. Erweiterung angelangt.

Wenn Du unsere Arbeit unterstützen willst, dann benutze beim Spielekauf unsere Partnerlinks. Dir entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Vielen Dank.

Abtei und Bürgermeister bei Spiele-Offensive kaufen

Abtei und Bürgermeister bei Amazon kaufen

Auch die Links des Preisvergleichs sind Partnerlinks, die uns unterstützen.

[pricemesh]

Auf Patreon kannst Du uns dauerhaft unterstützen.

▶Patreon: https://www.patreon.com/hunterundcron

▶Unsere T-Shirts gibt es hier: http://www.hunterundcron.de/shop

CARCASSONNE: Abtei und Bürgermeister (5. Erweiterung)
von Klaus-Jürgen Wrede
Hans im Glück (2007)

Altersempfehlung: ab 2-6 Jahren
Spieleranzahl: 2-6 Spieler
Spielzeit: 30 Min.
Preis: 15,- €

WIE DER VERLAG DAS SPIEL BESCHREIBT
Auch diese Erweiterung bietet neue Komponenten, die »Carcassonne« noch abwechslungsreicher machen. Fahrende Händler transportieren ihre Waren in umliegende Städte und Klöster. Die Städte im Umland wachsen zu stattlicher Größe an und wählen ihre eigenen Bürgermeister. Einfache Bauern werden wohlhabend und bauen Gutshöfe. Die Kirche versucht, ihren Einfluss durch die Gründung von Abteien zu festigen.
Jeder Spieler bekommt drei neue Holzfiguren und ein spezielles Plättchen. Dieses Plättchen stellt die Abtei dar, die den großen Vorteil hat ein »Loch« in der Auslage zu schließen und damit alles umliegende abzuschließen. Die Abtei auf dem Plättchen kann natürlich auch mit einem Gefolgsmann besetzt werden und zählt bei der Wertung wie ein Kloster. Der Bürgermeister ist ein Gefolgsmann der nur in der Stadt einsetzbar ist. Bei einer Wertung hat er eine Stärke entsprechend den Anzahl der Wappen, die in der Stadt sind. Der Gutshof wird auf eine Wiese eingesetzt und bringt neue Möglichkeiten die Wiese zu werten. Der Wagen ist ein Gefolgsmann, der nach der Wertung nicht vom Feld genommen werden muss, sondern gleich weiterziehen kann in ein offenes Bauwerk.

▶Tisch von Geeknson: http://www.geeknson.com

Für dieses Video stand uns ein Rezensionsexemplar zur Verfügung.

Hunter & Cron werden unterstützt von:

http://www.spiele-offensive.de: Noch nie war Spiele kaufen und leihen so einfach.

http://www.brettspielgeschaeft.de: Dein Brettspiel-Fachgeschäft in Berlin mit der größten Auswahl.

www.facebook.com/brettballett: Brettspiele, Nerdkram und ein wenig Rollenspiel Zeugs 🙂

▶Hunter & Cron Logo designed by Klemens Franz: http://www.atelier198.com/

Bewertung dieses Spiels durch unsere Zuschauer

8 Comments on “Carcassonne: Abtei und Bürgermeister (5. Erweiterung) – Review #230”

  1. Ein paar Kleinigkeiten: die Abtei kann nicht in jede Lücke gesetzt werden. Sie braucht orthogonal auf allen 4 Seiten ein Nachbarplättchen. Und bei 3’35“ hätte der blaue Bauer nicht zurückgenommen gehört, da die Straße die Stadt berührt und damit die Wiesen trennt. Den Wagen hast Du denke ich auch falsch erklärt? (Es sei denn, die neue Edition hat da ganz neue Regeln.) Der hätte in dem Beispiel die benachbarten Wege oder das Kloster besetzten können, aber nicht die Stadt, da die nicht mit dem Weg verbunden war!

    1. @Abtei: Wie im Beispiel im Bild zu sehen, kommt die Abtei natürlich in eine „Lücke“ (die Anleitung spricht hier von „Loch“) – und ja, sie muss an den direkt 4 angrenzenden Seiten Plättchen haben, aber die Abtei passt in alle diese Lücken, egal ob sie dabei an Stadt, Wiese oder Straße angrenzt. „Sie passt also in jede Lücke“.
      @Bauer: Tatsächlich: Da ist mir eines der Plättchen zwischengerutscht, an denen die Straße die Stadt direkt „berührt“ und damit die Wiese abgrenzt.
      @Wagen: Den habe ich meiner Meinung nach korrekt erklärt. „Nach der Wertung darfst du den Wagen entweder in deinen Vorrat zurücknehmen oder in ein direkt angrenzendes, offenes Gebiet (Straße, Stadt oder Kloster) nach den üblichen Einsetzregeln versetzen. „Angrenzend“ bedeutet, dass das Gebiet, auf welches du den Wagen versetzen willst, auf demselben Plättchen liegt oder auf einem anderen Plättchen, das orthogonal oder diagonal an das Ausgangsplättchen anliegt.“ Das Bild-Beisspiel in der Anleitung macht dann ziemlich exakt den gleichen Move, das ist wie im Video dargestellt also richtig.

      LG
      Cron

  2. Zur Abtei: ja die Anleitung spricht von „Loch“, spezifiziert aber auch nochmal, dass es auf allen 4 Seiten begrenzt sein muss. Für mich kann ein „Loch“ halt auch den Umfang von vielleicht 2 Plättchen haben, und dann dürfte man die Abtei halt eben nicht legen. Das kam mir bei Dir nur etwas missverständlich ausgedrückt vor, nicht unbedingt falsch.

    Den Wagen verstehst Du glaube ich aber wirklich falsch. Es sei denn, es gab da bei der neuen Edition eine Änderung, leider habe ich die online nicht gefunden. „Angrenzend“ bedeutet nicht „auf einen angrenzenden Plättchen“, sondern wirklich miteinander verbunden. Von einem Weg in eine Stadt kann man den Wagen wirklich nur bewegen, wenn der Weg in ein Stadttor mündet. Also beispielsweise noch nichtmals auf dem beim Gutshofbeispiel gespielten Plättchen, bei dem der Weg nur die Stadt tangiert, aber nicht hineinführt. Wenn die Bedingung erfüllt ist, ist die Distanz, über wieviele Plättchen der Wagen „fährt“ aber auch egal. Und man darf sich sogar aussuchen, welches Plättchen von einem größeren Objekt man in Besitz nimmt. (Was aber nur im Zusammenhang mit Erweiterungen wie Drache oder Turm von Bedeutung ist.) Gleiches gilt für Klöster, auch hier kann der Wagen etwa die 4 Klöster des Grundspiels ohne Straße nur direkt belegen, wenn man ihn beim Plättchenlegen einsetzt (und muss dann nach Vollendung zurückgenommen werden wie ein normaler Meeple), von einer Straße kommend muss der Weg ins Kloster führen. Um den Wagen zu versetzten gibt es also fast immer nur die Möglichkeit „von der Straße ins Kloster bzw. in die Stadt“ oder „von Kloster bzw. Stadt auf eine Straße“. Eine Ausnahme ist aber das Sonderplättchen „Kloster in Stadt“ aus „Burgfräulein und Drachen“. Hier darf der Wagen direkt von Stadt ins Kloster oder umgekehrt. Für solche Sonderfälle empfehle ich übrigens die „CAR“, ein Regelsammelwerk, dass redaktionell in Zusammenarbeit mit HiG bei praktisch sämtliche Regelunsicherheiten nachgehakt hat: https://boardgamegeek.com/filepage/87531/carcassonne-standard-complete-annotated-rules

    1. Hmm, dann haben sie da vielleicht mit der Neuauflage wirklich was geändert. Ich hab die alte Version der 5. Erweiterung nicht mehr, sonst würde ich direkt mal selbst vergleichen. Aber auf dem Beispielfoto in der neuen Anleitung macht der Wagen im Prinzip genau den Zug, den ich im Video auch zeige. Also hat sich evtl. die Definition von „angrenzend“ geändert, s. auch die im Kommentar zuvor gepostete Formulierung aus der neuen Anleitung, die sich ja mit meiner Erklärung deckt. Hat irgendwer beide Anleitung (alt und neu) zufällig bei sich zuhause liegen und kann mal nachsehen?^^

      LG
      Cron

  3. Die alte Regel gibt es jedenfalls noch auf der Homepage: http://www.hans-im-glueck.de/fileadmin/data_archive/Regeln/CarcErw5AbteiRegelWeb.pdf

    Im Beispiel auf Seite 3 wird dort das kleine, freie Stadtsegment (für das der Wagen durch die Wiese fahren müsste) nicht als mögliches Ziel genannt, sondern nur der unbesetzte Weg und das freie Kloster mit Straßenanbindung. Im Beispiel auf Seite 4 wiederum führt der Weg, von dem der Wagen kommt, direkt in die Stadt. Ein Beispiel, in dem der Wagen durch die Wiese fahren müsste gibt es hier jedenfalls nicht.

    1. Ja, tatsächlich – da hat sich der Text und das zugehörige Bildbeispiel in der neuen Version ein wenig geändert… mal abwarten, ob und wann das auf der HP von „Hans im Glück“ aktualisiert wird und wie das nun zukünftig genau gehandhabt wird 😉

      LG Cron

  4. Ja, mal sehen. Das wurde dann definitiv geändert. Der „Neuwagen“ kann dann vermutlich auch auf Wiesen fahren, nicht nur darüber? Sprich auch als Bauer gesetzt werden und mittels Gutshof zurück geholt werden? Sonst würde die Änderung ja wenig Sinn machen. Ich muss aber sagen, mir gefiel an der alten Erweiterung gerade, dass man mit Wagen und Bürgermeister zusätzliche Männchen hatte, die man für alles mögliche andere verwenden konnte, und dann damit mehr „normale“ Gefolgsleute übrig hatte für die Wiesen, womit eine „Verbindung zum Gutshof“-Taktik (besonders effizient in Spielen mit Schwein) attraktiv wurde. Nur noch mehr Meeples, die als Bauer einsetztbar sind, braucht es dafür ansich nicht, die Taktik wird dadurch möglicherweise noch dominanter. Deswegen bleibe ich in meinen Partien wohl eher bei den alten Regeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.