Brettspiel Begriffe erklärt #25 – Startspielervorteil

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Was ist ein oder was bedeutet Startspielervorteil?

In dieser Video-Reihe versuchen wir Euch jede Woche einen Begriff aus der Brettspiel-Welt zu erklären. Dabei ist uns besonders wichtig, Euch zu zeigen, wie wir den Begriff selber in unseren Videos verwenden. Wir wollen schließlich, dass Ihr uns versteht. Unsere persönliche Definition dieser Begriffe erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

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4 Comments on “Brettspiel Begriffe erklärt #25 – Startspielervorteil”

  1. Den Startspielervorteil bei Dominion sehe ich jetzt nicht so, wie Cron ihn erklärt. Da hier eine gerade Anzahl von Provinzen vorliegt, müsste der Startspieler schon im letzten Zug zwei davon kaufen um diesen speziellen Vorteil zu haben.

    Bei Catan sehe ich es aber definitiv so wie Hunter: der erste Spieler ist im Nachteil, schon deswegen weil es fast immer mehrere gute Startsiedlungen gibt, aber oft die letzte, die dann auch noch die Startrohstoffe gibt, wirklich mies ist.

  2. Du magst es so sehen, es stimmt aber nicht.

    Wäre der erste Spieler bei Catan wirklich im Nachteil, würden bei der Catan-Meisterschaft nicht die besten Spieler nach der Vorrunde (die sich zuerst die Startposition in der Zwischenrunde aussuchen dürften) alle die erste Startposition wählen. Die erste Siedlung setzen zu können bedeutet in vielen Fällen an das einzige (von den Zahlenwerten her) vernünftige Lehmfeld eine Siedlung setzen zu können und dabei noch zwei weitere ganz gute Felder mit guten Zahlenwerte zu haben. Die letzte Siedlung ist zwar schlecht vom Rohstoffertrag her, aber sie kann nicht von den anderen Spielern zugebaut werden, weil sie (vorerst) die letzte Siedlung ist die gebaut wird. Der Spieler kann sie in eine Region des Spielplans setzen in der noch am meisten Platz ist und wo er sich gut ausbreiten kann ohne dass ihm sobald jemand in die Quere kommen kann. Das ist der Grund warum bei Catan der Startspieler meistens gewinnt.

  3. Das mag im Spitzenspielerfeld so sein. Frage: bezieht sich das rein auf das Grundspiel? Weil wir spielen praktisch immer mit Erweiterungen, meist mit „Städte & Ritter“. Auch wenn Lehm sehr wichtig zum Ausbreiten ist, braucht man da meistens auch andere Rohstoffe ebenso. Und bei S&R halt auch die Handelswaren, die an die Stadt gebunden sind, welche als zweites gegründet wird. Dazu kommt noch, dass man mitunter ratzfatz einen Ritter bauen und ernähren muss, sonst ist die Stadt gleich mal wieder weg. Also diese Sichtweise „Lehm über alles“ gilt glaube ich wirklich nur für das Basisspiel. Aber Weltmeisterschaften werden halt im Allgemeinen nur darin bestritten.

  4. Entscheidender als der Lehm ist eher der zweite Vorteil, dass man die zweite Siedlung als letzter setzen kann und dadurch genug Platz zum Ausbreiten hat. Die erste Siedlung bringt zuverlässig und in der Regel oft Rohstoffe, da sie auf der besten Position platziert werden kann und die zweite Siedlung garantiert die Ausbreitung auch wenn sie selbst auf einer schlechten Position steht und damit nur selten Rohstoffe bringt. Das gilt natürlich vorwiegend für das Spiel mit vier Personen. Zu dritt ist meistens genug Platz auf dem Spielplan für alle Spieler. Im Vierpersonenspiel haben aber der dritte und der vierte Spieler häufig gar keinen Platz sich auszubreiten

    Bei „Städte und Ritter“ ist der Startspielervorteil nicht ganz so gravierend wie im Basisspiel. Bei deutschen Meisterschaften wird im Halbfinale und Finale allerdings auch mit der Erweiterung „Städte und Ritter“ gespielt und auch hier entscheiden sich die besten Spieler der Vorrunde dafür Startspieler zu sein. Es scheint also auch hier ein Vorteil zu sein wenn man anfängt.

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